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Oh ja, es gibt viel zu lernen. Die Drums sind – zumindest was den Sound angeht – ja immer so ein Problem. Mal ist die Snare zu leise, mal hat die Bassdrum nicht den nötigen Kick und die Becken hört man eh kaum. In meinem Fall kommt noch hinzu, dass ich mit EZDrummer eine Software nutze, die zwar echt viele gute Samples mitbringt, aber leider teilweise auch total künstlich klingt. Hier ist also in allen Bereichen dringend Handlungsbedarf angesagt.
Der erste Schritt sollte sein, dass die verschiedenen Kanäle von EZDrummer auch in Logic Express entsprechend dargestellt werden. Das heißt, es gibt eine Spur für die Bassdrum, für die Snare, die Toms etc. Somit ist es dann möglich jeden Teil des Instruments individuell soundmäßig zu bearbeiten. Das ist letztendlich auch ganz einfach und wird in diesem Video kurz erklärt (“Routing Multiple Outputs of EZDrummer”):
Damit ist also die Grundlage geschaffen und es kann jetzt um den eigentlichen Sound gehen. Darum werde ich mich dann aber später kümmern und mal wieder viele Foren wälzen und noch mehr Videos anschauen. So weit ich das sehe, könnte hier eventuell wieder ein weiteres Stück Software notwendig sein, aber erst mal werde ich es mit den Bordmitteln von Logic versuchen. Vorher ist aber noch einiges an theoretischem Wissen nötig (wie funktionieren Kompressoren, was bewirkt ein Noise Gate und wofür zum Teufel sind eigentlich die ganzen Knöpfe und Schieberegler gut??). Und die Blastbeats werden glaube ich noch ein Problem …
Mann, jetzt ist es seit dem letzten Eintrag ja schon ewig her! Aber es ist auch einiges passiert:
- Das Bloodred-Studio ist jetzt soweit eingerichtet und fertig (aber leider noch ohne Zugang zum Internet).
- Ich habe angefangen mich mit Logic Express näher auseinanderzusetzen (und dazu dann auch noch ein dickes Buch bestellt, welches aber erst im April erscheinen wird). Derzeit experimentiere ich mit dem Gitarren-Sound und den Möglichkeiten, die Logic da bietet.
- Ich habe mich entschieden die Gitarre wieder um einen Halbton hochzustimmen, da der Sound so einfach transparenter ist.
- Mit ein paar kleinen Änderungen habe ich “Hail to Fire” nochmal aufgenommen, hier muss ich mich mal an die Vocals ranmachen.
- Und das Wichtigste: es gibt neues Material, zwar noch in einem sehr frühen Stadium (also fernab von jeglichem Arrangement oder einer sauberen Aufnahme), aber wie ich finde durchaus vielversprechend (und entgegen der ursprünglichen Songidee sogar recht melodiös – da müssen es dann die Vocals wieder rausreißen
). Sobald ich wieder eine Internetverbindung habe, werde ich mal was hochladen.
Bis dahin bin ich weiter sehr gespannt auf Reaktionen zur bekannten Version von “Hail to Fire”. Außerdem nicht vergessen: Bloodred gibt es jetzt auch auf MySpace.
Ich hatte ja schon berichtet, dass ich mich zu einem Software-Upgrade hinsichtlich des Produktionstools entschlossen habe. Nachdem erst bei der Bestellung noch von einer Lieferung im Oktober gesprochen wurde, ist die aktuelle Version von Logic Express nun vor ein paar Tagen angekommen. Und was soll ich sagen: da habe ich wohl ein neues Hobby … Im Vergleich zu Garageband (dem bisherigen Tool meiner Wahl) ist Logic Express (natürlich) ein paar Nummern größer. Aber das habe ich ja auch so gewollt.
Auf jeden Fall ist es schon interessant, wenn alleine die mitgelieferte “kurze” Einführung über 160 Seiten hat (Format: CD-Booklet). Und dabei handelt sich auch wirklich nur um eine grobe Einführung. Es ist ja klar, dass eine solch professionelle Software eben auch sehr vielschichtig und komplex ist. Und schließlich muss man als Studiotechniker auch eine umfangreiche Ausbildung machen. Das spricht also alles wohl eher gegen eine hobbymäßige Nutzung. Aber ich begreife es als Herausforderung! Mal schauen wie weit ich kommen werde. Auf jeden Fall werde ich über meine Gehversuche hier berichten …:
Die Installation war apple-typisch problemlos, dauerte aber doch eine knappe halbe Stunde. Interessanter Weise war auch kurz vorher ein Update rausgekommen, dass ich dann natürlich auch gleich noch mit installiert habe. Und dann habe ich “Hail to Fire” mal geöffnet (wie von Apple angegeben ist der Import von Garageband-Projekten möglich), und so sieht das ganze dann aus:
Wie man sieht ist das ja ein völlig lächerliches Projekt mir nur 3 Spuren (2x Gitarre und 1x Schlagzeug). Wenn ich mir dagegen das Demo-Projekt anschaue, dann muss da noch einiges passieren.
Zum Vergleich nochmal das gleiche Projekt in Garageband:
Da wird der Unterschied denke ich deutlich! Wie gesagt: jetzt kommt erst mal die schrittweise Einarbeitung in die neue Software auf mich zu. Aber das eigentliche Musikmachen soll natürlich auch nicht vergessen werden! Hoffentlich komme ich bald mal wieder dazu …
Im Bereich der Softwareentwicklung spricht man ja gerne von einem “Release-Candidate”, wenn etwas einen Stand erreicht hat, den man im Prinzip auch schon veröffentlichen könnte. Ähnlich geht es mit “Hail to Fire”. Die Gitarren sind vorerst fertig und auch mit den Drums bin ich jetzt soweit. Es ist erstaunlich, aber während des Zusammenstellens der Drums hat sich der Charakter des Songs total verändert. Aufgrund der Gitarren war es eigentlich eher ein schneller Song, das hat sich jetzt aber verändert (aber hört selber). Nachdem ich jetzt in Garageband auch etwas mit den Möglichkeiten der “Soundveränderung” gespielt habe, finde ich den Drumsound auch nicht mehr sooo schlimm (zumindest bei mir mit dem Kopfhörer ist die Bassdrum echt nicht schlecht). Was jetzt noch fehlt sind die Vocals, aber die werden auch noch auf sich warten lassen.
Und hier ist nun “Hail to Fire“:
Ich bitte um Feedback …
Mit Garageband bin ich mittlerweile doch schon einige Male an die Grenzen gestoßen. Beispielhaft sei hier die fehlende Möglichkeit von verschiedenen Tempi innerhalb eines Songs oder die Tatsache, dass man keine zwei Projekte parallel öffen kann, genannt. Deshalb habe ich mich nach langem Überlegen dazu entschlossen, auf Logic Express aufzurüsten. Ich denke Mal, dass ich damit dann zumindest software-seitig ein Tool an der Hand habe, dass für meine Zwecke vollauf genügt. Sobald es da, installiert und im Einsatz ist werde ich natürlich berichten.



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